Hybrides Arbeiten: Eine Herausforderung für den Arbeitsschutz
Hybrides Arbeiten – für viele Unternehmen ist das nicht nur ein Trend, sondern eine Notwendigkeit. Mit der Pandemie hat sich die Arbeitswelt von Grund auf verändert. Beschäftigte arbeiten zum Teil im Büro, zum Teil remote. Hier stellt sich die Frage: Wie sicher ist dieser neue Arbeitsalltag eigentlich? Und genau hier setzt unsere Expertise bei Secutelli an.
Beispiel aus der Praxis: Ein hessisches Unternehmen auf dem Prüfstand
Vor kurzem haben wir ein Unternehmen aus dem Rhein-Main-Gebiet betreut, das mit der Umsetzung von hybriden Arbeitsmodellen kämpfte. Viele Mitarbeitende arbeiteten im Homeoffice, aber die Sicherheitsrichtlinien waren nicht angepasst. Das führte zu einem großen Fragenkatalog: Wie gehe ich mit Gefährdungen im Homeoffice um? Was ist mit der Ergonomie? Und dann wird’s kritisch: Wer ist überhaupt verantwortlich? Der Chef im Büro oder der Mitarbeiter im Homeoffice?
1. Rechtliche Grundlagen klären
Ein wichtiger erster Schritt ist das Verständnis der gesetzlichen Vorschriften. Arbeitgeber haben auch im Homeoffice Pflichten. Die DGUV Vorschrift 2 – also die Vorschrift zur Unfallverhütung – ist auch beim hybriden Arbeiten relevant. So muss jeder Beschäftigte in seinem Arbeitsumfeld sicher und gesund arbeiten können. Wenn nicht, was dann? Hier lauern Risiken.
Typische Situation
Ein Mitarbeiter arbeitet im Homeoffice und verletzt sich am Schreibtisch. Wer haftet? Das Unternehmen muss durch Präventionsmaßnahmen sicherstellen, dass der Arbeitsplatz auch von zu Hause aus sicher ist.
2. Arbeitspläne und Regelungen to go
Mit einem hybriden Arbeitsmodell verändert sich auch die Planung. Stellen Sie sicher, dass klare Regelungen bestehen, an welchen Tagen im Büro gearbeitet wird, und wann von zu Hause. Dies kann als einfache Übersicht in einem gemeinsamen Kalender erfolgen. Es klingt so banal, aber ein fester Plan sorgt für Klarheit.
Ein klarer Ablauf beugt Verwirrung vor
In einem Fall haben wir gesehen, wie im Chaos der Homeoffice-Umstellung einem Team von 30 Leuten die Koordination völlig flöten ging – Meetings wurden verpasst, wichtige Informationen blieben unbemerkt. Ein klarer Arbeitsablauf hat hier Abhilfe geschafft.
3. Gefährdungsbeurteilung für das Homeoffice
Eine Gefährdungsbeurteilung ist Pflicht. Und hier geht es nicht nur um den Arbeitsplatz im Büro, sondern auch um den Arbeitsplatz zu Hause. Das zu machen, mag auf den ersten Blick aufwendig erscheinen, aber in der Regel bedeutet das nur einen kurzen Fragenkatalog an die Mitarbeitenden – ergonomische Bedingungen, Sicherheit der Nutzung von elektrotechnischen Geräten, etc.
Was passiert, wenn’s nicht gemacht wird?
Ein Kunde hatte kürzlich das Problem, dass bei einem Arbeitsunfall im Homeoffice die Versicherung des Mitarbeiters sich zunächst weigerte, zu zahlen. Der Grund: Es gab keine Nachweise, dass homeoffice-spezifische Risiken untersucht wurden. Wenn das mal nicht ein unnötiger finanzieller Prügel ist!
4. Mitarbeiterschulungen – Nie vergessen
Gerade in Zeiten von Flexibilität ist es wahnsinnig wichtig, Ihre Mitarbeitenden im Blick zu behalten. Schulungen zum Thema Gesundheit, Sicherheit am Arbeitsplatz und psychische Gesundheit können dabei helfen. Hier wird oft unterschätzt, welchen Einfluss eine Schulung auf das Sicherheitsbewusstsein hat.
Kursangebot vor Ort starten
Als wir bei Secutelli eine Schulung für ein kleines Unternehmen in Wiesbaden organisiert haben, waren die Rückmeldungen fantastisch. Die Mitarbeiter hatten nicht nur gelernt, sondern fühlten sich auch wertgeschätzt und sicherer in ihrem Arbeitsumfeld. Es hat das gesamte Betriebsklima verbessert!
5. Sicherheitsbewertungen – Regelmäßig prüfen
Arbeitsplatzsicherheit ist kein einmaliges Projekt, sondern muss ständig überprüft werden. Setzen Sie regelmäßige Checks an – beispielsweise alle sechs Monate. Daraus können Sie Maßnahmen ableiten, und das reduziert Ihre rechtlichen Verantwortung.
Ein Beispiel aus Darmstadt
Ein Unternehmen wollte seine internen Prozesse überprüfen und hat externe Hilfe in Anspruch genommen – das war eine gute Entscheidung! So konnten Schwachstellen schnell entdeckt und behoben werden, bevor es zu einem unangenehmen Vorfall kam.
Fazit: Die richtige Balance finden
Hybrides Arbeiten ist auf der einen Seite eine Herausforderung – aber auf der anderen Seite auch eine Chance. Mit einem soliden Arbeitsschutzkonzept, das genau das Wesen Ihrer Hétérogone-Arbeitsweise berücksichtigt, können Sie langfristig profitieren.
Wie Secutelli bei diesem Thema unterstützen kann
Bei Secutelli laden wir Sie ein, Ihre Sicherheit ernst zu nehmen. Wir sind keine Experten – wir sind Partner! Gemeinsam erarbeiten wir Maßnahmen, die Ihren Bedarf aufnehmen. Wir erkennen Potenziale und setzen diese in die Tat um. Mit unserer Unterstützung gestalten Sie nicht nur den Arbeitsalltag sicherer, sondern machen auch Ihre Prozesse effizienter. Wie? Indem wir Ihre Gefährdungsbeurteilung in den Mittelpunkt unserer Aktivitäten stellen, Schulungen optimal planen und Ihre Dokumentation auf den Prüfstand bringen. Sie müssen sich also keine Sorgen mehr machen, dass jemand vor den Schreibtisch fällt und Sie hinterher die Verantwortung ziehen müssen.
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Was ist eine Gefährdungsbeurteilung?
Eine Gefährdungsbeurteilung ist eine systematische Analyse, die mögliche Gefahren am Arbeitsplatz identifiziert und bewertet. Ziel ist es, geeignete Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeitenden zu ergreifen.
Wie oft sollte eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt werden?
Idealerweise einmal jährlich oder bei Änderungen der Arbeitsbedingungen. Bei einem hybriden Modell sind regelmäßige Überprüfungen besonders sinnvoll.
Was passiert, wenn ein Unternehmen die Arbeitsschutzmaßnahmen nicht umsetzt?
Bei Nichteinhaltung der gesetzlichen Arbeitsschutzvorschriften drohen hohe Bußgelder und im Falle eines Arbeitsunfalls können Unternehmen haftbar gemacht werden.
Wie unterstützt Secutelli Unternehmen im Bereich Arbeitsschutz?
Secutelli bietet individuelle Beratung, Schulungen und die Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen an. Wir helfen Ihnen, rechtliche Vorgaben einzuhalten und Sicherheitsmaßnahmen effektiv umzusetzen.
Warum sollte ich eine externe Fachkraft für Arbeitssicherheit beauftragen?
Eine externe Fachkraft bringt nicht nur Fachwissen mit, sondern hat auch einen objektiven Blick auf Ihre Arbeitsabläufe. Das kann helfen, Risiken frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen zeitnah umzusetzen.
