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Gewaltprävention am Arbeitsplatz: Das Aachener Modell als Vorbild für Unternehmen

von Apr. 18, 2026

Warum Gewaltprävention wichtig ist

Die statistisch erfassten Zahlen zu meldepflichtigen Arbeitsunfällen durch Gewalt sind erschreckend. Unternehmen in den Regionen Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt und Offenbach stehen vor einer Herausforderung: Wie gehen wir mit der Gefahr von Gewalt am Arbeitsplatz um? Wer denkt, das sei nur ein Problem in spezifischen Branchen, der irrt sich. Jeder kann betroffen sein. Sei es im Kundenkontakt, in der Produktion oder im Büro. Und genau da liegt das Problem: Viele Betriebe ignorieren das Thema, bis es zu spät ist.

Ein typisches Beispiel aus der Praxis

Vor wenigen Monaten hat ein mittelständisches Unternehmen aus dem Main-Taunus-Kreis plötzlich mit Vorfällen zu kämpfen gehabt. Mitarbeiter berichteten von aggressivem Verhalten eines Kunden. Zunächst wurde dies als Einzelfall betrachtet. Doch schlussendlich kam es zu einem Vorfall, der in der Öffentlichkeit landete. Die Auswirkungen? Ein massiver Imageschaden und interne Unruhen. In solchen Situationen zeigt sich, wie wichtig präventive Maßnahmen sind, um das Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu sichern.

Das Aachener Modell: Ein bewährter Ansatz

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat mit der Aktion „Gewalt angehen“ und dem Aachener Modell ein praktisches Beispiel erarbeitet, das Unternehmen als Leitfaden dient. Dieses Modell zeigt auf, wie Betriebe wirkungsvoll Gewalt am Arbeitsplatz vorbeugen können.

Wie funktioniert das Modell?

In erster Linie geht es darum, eine Kultur der Offenheit zu schaffen. Mitarbeiter sollten sich trauen, über ihre Ängste und Erlebnisse zu sprechen. Dabei unterstützen Schulungen in der Konfliktbewältigung und der Kommunikation. Der Schlüssel liegt darin, das Bewusstsein für Risiken zu schärfen und gleichzeitig praktikable Strategien zu entwickeln.

Umsetzung der Gewaltprävention im Unternehmen

Doch wie implementiert man ein solches Modell in der eigenen Firma? Hier kommt Secutelli ins Spiel. Wir helfen Ihnen, maßgeschneiderte Sicherheitskonzepte zu entwickeln und für Ihre speziellen Bedürfnisse anzupassen.

Schritt 1: Risikoanalyse

Ein typischer Ablauf könnte so aussehen: Zunächst führen wir eine detaillierte Gefährdungsbeurteilung durch. Hierbei ermitteln wir potenzielle Risiken in Ihrem Betrieb. Wo könnte Gewalt auftreten? Wo besteht Handlungsbedarf?

Schritt 2: Schulungen durchführen

Nach der Risikoanalyse folgt die Schulung Ihrer Mitarbeitenden. Ein Kollege von uns hat kürzlich ein Coaching für ein Unternehmen in Wiesbaden übernommen. Der Fokus lag auf Deeskalationstechniken – ein essentielles Wissen, um Konflikte im Keim zu ersticken.

Schritt 3: Prozessüberprüfung

Nach der Umsetzung ist es wichtig, kontinuierlich die Fortschritte zu überprüfen. Was läuft gut? Wo müssen Anpassungen vorgenommen werden? Ein regelmäßiger Austausch und Feedbackrunden helfen hier sehr.

Rechtliche Rahmenbedingungen verstehen

Unklarheiten über gesetzliche Vorgaben machen vielen Unternehmern, vor allem in der Region Rhein-Main, Kopfzerbrechen. Was sind meine Pflichten? Wo drohen Strafen? Die Fragen sind vielseitig. Und dann wird’s kritisch. Ein Beispiel: Wenn Sie keine ausreichenden Maßnahmen ergreifen, kann das zu hohen Bußgeldern führen.

Die Rolle von externen Fachkräften

Jetzt fragen Sie sich vielleicht: Brauche ich eine externe Fachkraft für Arbeitssicherheit? Ein klares Ja! Diese Spezialisten haben den Überblick, wissen, welche Anforderungen gelten und können Ihnen helfen, Ihre Pflichten ohne großen Aufwand zu erfüllen.

Wie Secutelli bei diesem Thema unterstützen kann

Was macht Secutelli besonders? Wir bieten nicht nur theoretisches Wissen, sondern setzen es in der Praxis um. Wir identifizieren nicht nur die Potenziale in Ihrem Betrieb, sondern schaffen konkrete Maßnahmen zur Risikominimierung. In einer Zusammenarbeit leiten wir Sie durch die relevanten Prozesse. Wir machen Ihnen einen klaren Plan für Ihre Arbeitssicherheit und helfen Ihnen, die Abläufe effizienter zu gestalten.

Ein Kunde aus Offenbach bemerkte etwa, dass die Dokumentation der Arbeitsschutzmaßnahmen chaotisch war. Wir erarbeiteten zusammen eine strukturierte Vorlage, die nicht nur den gesetzlichen Vorgaben entspricht, sondern auch die internen Abläufe verbessert hat. Das Ergebnis? Weniger Fehler und mehr Sicherheit.

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Was ist das Aachener Modell?

Das Aachener Modell ist ein Konzept zur Gewaltprävention am Arbeitsplatz, entwickelt von der DGUV. Es zeigt, wie Unternehmen durch Schulungen, Kulturwandel und klare Strukturen Gewalt entgegenwirken können.

Wie kann ich Gewaltprävention im eigenen Unternehmen umsetzen?

Durch eine gründliche Risikoanalyse, gezielte Mitarbeiterschulungen und einen strukturierten Prozessüberprüfungen lassen sich effektive Gewaltpräventionsmaßnahmen umsetzen.

Brauche ich eine externe Fachkraft für Arbeitssicherheit?

Ja, insbesondere um sicherzustellen, dass alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden und die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter gewährleistet ist.

Welche rechtlichen Konsequenzen drohen bei fehlender Gewaltprävention?

Unternehmen können mit hohen Bußgeldern belegt werden, wenn ausreichende Schutzmaßnahmen fehlen oder gesetzliche Vorgaben nicht eingehalten werden.

Wie unterstützt Secutelli mich in Sachen Arbeitssicherheit?

Secutelli bietet individuelle Sicherheitskonzepte, Schulungen und Prozessoptimierungen, die den speziellen Bedürfnissen Ihres Unternehmens gerecht werden.

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Sebastian Klawonn

Sebastian Klawonn verfügt über eine fundierte technische Ausbildung als Metallbauer für Konstruktionstechnik sowie über eine Qualifikation als geprüfter Industriemeister mit Schwerpunkt vernetzte Industrie. Ergänzt wird seine fachliche Expertise durch ein Studium der Betriebswirtschaftslehre (Bachelor of Arts), das eine ganzheitliche Sicht auf Organisation, Wirtschaftlichkeit und Prävention ermöglicht. Als Fachkraft für Arbeitssicherheit nach DGUV Vorschrift 2 und ASiG unterstützt er Unternehmen bei der praxisnahen und rechtskonformen Umsetzung von Arbeits- und Gesundheitsschutz. Seine Tätigkeit verbindet technische Sicherheit mit organisatorischen und menschlichen Aspekten, gestützt durch eine zusätzliche Qualifikation als zertifizierter Business Coach.