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Warum Sonnenschutz ein Muss ist – Arbeitsschutz für Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet

von Apr. 20, 2026

Die unterschätzte Gefahr: UV-Strahlung am Arbeitsplatz

Wusstest Du, dass Arbeitnehmer, die viel Zeit im Freien verbringen, einem erhöhten Risiko für Hautschäden durch UV-Strahlung ausgesetzt sind? Längerfristige Exposition kann sogar zu Hautkrebs führen. In der Praxis sieht man häufig, dass Unternehmen diesen Aspekt im Arbeitsschutz vergessen oder nicht ernst genug nehmen. Ein typischer Fall: Ein Bauunternehmen im Main-Taunus-Kreis hatte jahrelang keine Maßnahmen gegen Sonnenstrahlung getroffen. Die Arbeiter trugen ohnehin keine Schutzausrüstung, bis der ersten Fall von Hautkrebs auftrat. Das hat nicht nur menschliche Tragödie verursacht, sondern auch erhebliche Kosten für das Unternehmen, sowohl finanziell als auch reputativ.

Rechtliche Grundlagen und Pflichten für Arbeitgeber

Nach dem Arbeitsschutzgesetz sind Arbeitgeber verpflichtet, für die Sicherheit ihrer Mitarbeiter zu sorgen. Dies umfasst auch die Gefährdungsbeurteilung in Bezug auf UV-Strahlung. Ein Geschäftsführer könnte denken, dass das nicht so entscheidend ist, aber genau da liegt das Problem. Wenn eine Gefährdungsbeurteilung zeigt, dass Mitarbeiter UV-Strahlung ausgesetzt sind, müssen geeignete Maßnahmen ergriffen werden – sei es durch Schutzausrüstung oder durch bauliche Maßnahmen wie Sonnenschutz.

Wie muss der Schutz konkret aussehen?

Eine gute Lösung ist es, den Mitarbeitern nicht nur Informationsmaterial bereitzustellen, sondern auch aktiv, praktische Schulungen anzubieten. Ein Beispiel aus unserer Beratungspraxis wäre eine Schulung für ein Garten- und Landschaftsbauunternehmen in Wiesbaden. Hier haben wir nicht nur über die Risiken des Sonnenbrands gesprochen, sondern auch darüber, wie die Mitarbeiter ihre eigene Gesundheit schützen können – z. B. durch Tragen von Hut und langärmeliger Kleidung.

Tipps zur Umsetzung von Sonnenschutzmaßnahmen

  • Sichtbare Schilder in den Arbeitsbereichen aufhängen, um regelmäßig an den Sonnenschutz zu erinnern.
  • Regelmäßige Schulungen zur UV-Exposition in die Arbeitnehmerweiterbildung integrieren.
  • Stellen Sie Sonnencreme für die Mitarbeiter bereit, die sie sowohl vor als auch während der Arbeit verwenden können.
  • Überlegen Sie, ob mobile Schattenstrukturen oder Sonnenschutzanlagen aufgestellt werden können.

Warum externe Fachkräfte für Arbeitssicherheit wichtig sind

Bist Du dir unsicher, ob Dein Unternehmen die richtigen Maßnahmen ergreift? Und wann genau benötigst Du eine Fachkraft für Arbeitssicherheit? Ein typischer Fall zeigt, dass viele Unternehmen oft nicht wissen, wann sie externen Rat heranziehen sollten. Eine Gartenbaufirma in Frankfurt war sich unsicher über ihre gesetzlichen Pflichten und ob sie eine externe Sifa (Fachkraft für Arbeitssicherheit) anstellen müssen. Unsere Analyse zeigte, dass sie nicht nur gesetzlich dazu verpflichtet waren, sondern auch, dass durch einfache, gezielte Maßnahmen die UV-Exposition deutlich verringert werden könnte.

Vorteile der externen Fachkraft für Arbeitssicherheit

Die Einbindung einer externen Fachkraft hat viele Vorteile. Sie bringt frische Perspektiven mit, die in der unternehmenseigenen Sichtweise oft verloren gehen. In Darmstadt habe ich letztens bei einem Unternehmen beobachtet, wie die externen Berater eine Gefährdungsbeurteilung zur UV-Strahlung durchgeführt haben. Das hat nicht nur den Mitarbeitern mehr Sicherheit gegeben, sondern auch dem Unternehmen Zeit und Geld gespart, da sie auf bestehende Lösungen zurückgreifen konnten.

Kosten und Nutzen im Überblick

Externe Fachkräfte sind nicht kostengünstig, aber die Investition zahlt sich aus. Wenn man bedenkt, dass ein Arbeitsunfall im Durchschnitt teure Folgen für das Unternehmen haben kann, sollte der Nutzen einer professionellen Beratung nicht unterschätzt werden. Viele Arbeitgeber glauben, dass sie die Arbeitsschutzkosten nicht im Budget haben. Allerdings weiß jeder, der schon einmal eine Strafe wegen Nichteinhaltung der Vorschriften bekommen hat, dass dies teuer werden kann. Wie hoch die Bußgelder in Deutschland sind? Hier sprechen wir teilweise von mehreren tausend Euro – und das kann jeder Mitarbeiter kosten!

Präventionsmaßnahmen: Was ist zu tun?

Sichere Arbeitsbedingungen sind keine Glückssache. Sie sind das Ergebnis systematischer und proaktiver Planung. Die Frage ist: Was können wir konkret tun, um unsere Mitarbeiter zu schützen? In Offenbach haben wir vor Kurzem mit einem kleinen Handwerksbetrieb gearbeitet. Sie hatten eine hohe Fluktuation bei den Mitarbeitenden, nicht wegen der Bezahlung, sondern weil die Sicherheitsstandards nicht stimmten. Die Mitarbeiter fühlten sich nicht wohl. Wenn sie wissen, dass ihr Chef für ihre Sicherheit sorgt, führt das nicht nur zu höherer Zufriedenheit, sondern auch zu mehr Produktivität.

Gefährdungsbeurteilungen durchführen

Die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung ist der erste Schritt zur Identifikation der Risiken. Man kann es sich leicht vorstellen: ohne Auswertung der Gefahren, die die UV-Strahlung mit sich bringt, wird kein Unternehmen in der Lage sein, gezielte Maßnahmen zu ergreifen. Unsere Empfehlung: Zieh eine externe Fachkraft heran, die diese Beurteilung für Dich durchführt – das spart Zeit und bringt Fachkompetenz.

Mitarbeiterschulungen als Schlüssel zum Erfolg

Ein wichtiges Instrument zur Risikominderung sind Schulungen. Diese sollten regelmäßig durchgeführt werden und mit realistischen Beispielen aus dem Arbeitsalltag verknüpft sein. Wenn ich Schulungen durchführe, bringe ich häufig reale Szenarien mit – das bleibt im Gedächtnis. Ich erinnere mich an einen Schadenfall, bei dem ein Mitarbeiter beim Arbeiten im Freien ohne Sonnenschutz einen ernsthaften Sonnenbrand erlitten hat. Dies sollte nie passieren.

Wie Secutelli bei diesem Thema unterstützen kann

Hier kommen wir ins Spiel. Bei Secutelli verstehen wir die Herausforderungen, die Unternehmen in Bezug auf Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz meistern müssen. Wir bieten maßgeschneiderte Konzepte an, die nicht nur gesetzlichen Vorgaben entsprechen, sondern auch auf die spezifischen Bedürfnisse Eures Unternehmens abgestimmt sind. Wir helfen, die Potenziale zu erkennen und effektiv umzusetzen. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, die die Risiken reduzieren und dafür sorgen, dass die Sicherheit in Deinem Betrieb nie zur Nebensache wird. Klar strukturierte Prozesse und effiziente Abläufe sind Grundlage für einen erfolgreichen Arbeitsschutz – und genau da setzen wir an.

Häufige Fragen zum Thema UV-Schutz am Arbeitsplatz

Welche Schutzmaßnahmen sollten Arbeitgeber gegen UV-Strahlung ergreifen?

Arbeitgeber sollten Sichtschutz, Sonnenschutzkleidung und UV-Schutzmittel bereitstellen. Regelmäßige Schulungen zur Gefährdungsbeurteilung sind ebenso wichtig.

Wie oft sollte eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt werden?

Eine Gefährdungsbeurteilung sollte regelmäßig – mindestens jährlich – und bei wesentlichen Änderungen im Betrieb durchgeführt werden.

Was passiert, wenn man keine Schutzmaßnahmen ergreift?

Unternehmen riskieren nicht nur die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden, sondern müssen auch mit empfindlichen Bußgeldern rechnen, wenn gesetzliche Vorschriften nicht eingehalten werden.

Wann ist es sinnvoll, eine externe Fachkraft für Arbeitssicherheit einzusetzen?

Wenn Unternehmen nicht sicher sind, ob sie alle gesetzlichen Anforderungen erfüllen oder spezifische Kenntnisse über Gefahren wie UV-Strahlung benötigen.

Wie viel kostet eine externe Fachkraft für Arbeitssicherheit?

Die Kosten variieren je nach Umfang der Leistungen und Größe des Unternehmens, sind aber oft geringer als die möglichen Ausgaben durch Unfälle.

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Sebastian Klawonn

Sebastian Klawonn verfügt über eine fundierte technische Ausbildung als Metallbauer für Konstruktionstechnik sowie über eine Qualifikation als geprüfter Industriemeister mit Schwerpunkt vernetzte Industrie. Ergänzt wird seine fachliche Expertise durch ein Studium der Betriebswirtschaftslehre (Bachelor of Arts), das eine ganzheitliche Sicht auf Organisation, Wirtschaftlichkeit und Prävention ermöglicht. Als Fachkraft für Arbeitssicherheit nach DGUV Vorschrift 2 und ASiG unterstützt er Unternehmen bei der praxisnahen und rechtskonformen Umsetzung von Arbeits- und Gesundheitsschutz. Seine Tätigkeit verbindet technische Sicherheit mit organisatorischen und menschlichen Aspekten, gestützt durch eine zusätzliche Qualifikation als zertifizierter Business Coach.